}
   
  www.village-p.de
  Events
 
"



 


Disco "Sinatra's"
http://www.sinatras.de/
am 16.11.2013
in Bremen




70er Disco 
am 17.11.2013
in Schilde





"Kieler Woche"
Juni 2013
in Kiel



Party
www.carsandstars.nl
am 24.01.10
in Beek/ HOLLAND




"Westernturnier"/ Montana Ranch
www.montanaranch.de
am 01.05.09
in Delbrückhagen/ Ostwestfalen




"TULIP Party"
http://www.tulip.de/
am 14.03.09
in Hamburg




"70er/ 80er Kult Disco"
www.partyhirsche.com
am 29.11.08 
in Königslutter




Polizeisportschau in der "Sparkassen-Arena" (Ostseehalle)
www.sportschau-kiel.de
http://ostseehalle.de/
am 08.11.08
in Kiel




10 Jahre
"100'5 Das Hitradio"
www.dashitradio.de
am 17.10.08
in Aachen






"Auftritte am Ballermann"
Disco "Oberbayern"
http://www.oberbayern-mallorca.tv/
vom 05.09. - 07.09.08
in  El Arenal




"FRÜHLINGSFEST DER WOHNSTÄTTEN"
Ein Fest für Menschen mit Behinderung.
www.argewohnstaetten.de
am 10.04.08
in Schleswig


"WELTFRAUENTAG" 
im 
www.ringberghotel.de
am 07.03.08
in Suhl bei ERFURT


Disco für Behinderte
 
im
www.ela-ela.de
am 09.11.07 in Schleswig




Benefizgala zugunster minderbemittelter Kinder 
am 01.12.06
in Kiel
"Wir für Kiel"
click here 

 

 


Benefizgala zugunster der Deutschen Aidshilfe
am 16.09.06 
in Kiel
Homepage "FREAK OUT FASHION EVENT"
click here


KIELER NACHRICHTEN 
vom 18.09.06:

Bericht Kieler Nachrichten online
click here


"Laufsteg, Lümmel und
 die Liebe"

Kiel – "Hach, ist der knackig!", hört man einen Herrn aus dem Publikum sinnlichst seufzen, nicht weniger begeistert von diesem kurz "geflashten" nackten Hintern sind zwei Damen gleich daneben. Auf dem Laufsteg des Freak Out Fashion Events in der Halle400 gehen, nein po-wackeln Village P., ein kongenialer Kieler Klon der Village People, in ihre zweite Zugabe.
Beim zeitlich engen, ob der Fülle bis auf die Minute durchgeplanten Programm von Norddeutschlands größter Benefiz-Gala für die Kieler Aids-Hilfe eigentlich eine Unmöglichkeit. Allein, das Publikum will es wollüstig jubelnd so. Und so gibt Moderator Markus Pingel klein bei. Nicht nur ein schöner Rücken kann entzücken, wenn Village P. alle Register des lümmelnden Tabledance ziehen. Y.M.C.A. und In The Navy, diese ollen 70er-Hits, längst avanciert zu Hymnen des schwul-lesbischen "Pride", singt das Publikum mit, mancher säuselt sie stumm auf den Lippen, trunken von der Schönheit der Körper im wie die Adduktoren zuckenden Laufsteg-Licht. Dass dabei die üblichen Klischees von Tunten und Leder-Schwulen transportiert werden – die augenzwinkernde Ironie der Choreografie macht das wieder wett. Und auch sonst geht man/frau beim FOFE mit Rollenklischees kreativ um.
Mode ist ja nicht zuletzt die Kunst zwischen galanter Oberfläche und der komplexen Tiefe des Menschen darunter, ein ewiger Balance-Akt zwischen Schein und Sein, der bei den Kreationen unter anderem von Witte 2, Secret Spot oder Thomas Stoess Extravaganz mit Alltagstauglichkeit verbindet. Jeder Bürgersteig kann so zum Laufsteg werden, das zeigt der Laufsteg des FOFE mit nur wenig mehr Glamour als der Alltag ohnehin verdient – selbst bei so ausgefallenen, aber da heuer "anything goes", dennoch nicht ausfallenden Outfits aus der Gothic-Modeschmiede von Katbone. Aus dem Rahmen fallen eher die Gewandmeister der Hamburger Anna-Siemsen-Schule, weil sie die Retro-Look-Tendenzen aktueller Mode nicht nur wie Milan Aleksander Skapin (aus dem Hause Tragbar) bis ins Empire zurück verfolgen, sondern gar ins Rokoko: Bauschende Rüschen, wespen-taillierte Korsetts, ja selbst Unterwäsche wird hier zur Inszenierung, wie Kleider nicht nur Leute, sondern auch sublime Erotik machen.

"Hach, schon wieder nur Mode", seufzt der Herr von vorhin, wenn auch angetan davon. Doch er hat Recht, die eigentlichen Highlights des FOFE sind die Show-Einlagen. Bei Comedian Ole Lehmann mag man da Zweifel haben, denn seine Imitationen von Anästhesisten, die man so nicht haben möchte, namentlich so überdreht wie Louis de Funes oder so diabolisch wie Klaus Kinski, reißen nicht gerade vom nicht vorhandenen Hocker. Das besorgen eher die soulige Disco-Queen Fancy B. oder die Frankfurter Terrorschwestern featuring Chi Square and the Pleasure Boys, deren von Disco-Mugge gepimpte Travestie po(go)-artistisch fast schon ins Rotlichtige verweist. Gleichwohl, Prüderie ist beim FOFE eh verpönt, also jubelt man den Jungs zu, die aus Muskeln Musen machen. Nicht weniger der Performance der Hamburger Golden Dream Boys. Akrobatische Kraftakte verbinden sie mit der klassischen Schönheit antiker Skulpturen "in slow motion". Hach, das ist knackig, lümmelig und unbedingt lieblich ... Von Jörg Meyer


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